Anlässlich der erfolgreichen Auslastung des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe am Arbeitsplatz“ zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen im Regionalverband Saarbrücken durch das Jobcenter Saarbrücken, informierten sich die Vertreter der Agentur für Arbeit Saarbrücken, Jürgen Haßdenteufel – Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, sowie Marlene Redler und Thomas Gramm – Geschäftsführung des Jobcenters im Regionalverband Saarbrücken, in Püttlingen über die Umsetzung der Maßnahmen durch die Erwerbslosen-Selbsthilfe Püttlingen.

Von den insgesamt 308 durch das Jobcenter Saarbrücken bewilligten Plätzen betreut die ESH 31 Personen in unterschiedlichsten Maßnahmen. In einer davon werden seniorengerechte Wanderwege in Püttlingen angelegt und unter anderem mit Ruhebänken ausgestattet. Eine solche wurde auf dem Hundsberg, nahe der Marienkapelle, aufgestellt. Der ebenfalls anwesende Bürgermeister Martin Speicher freut sich über die Aufwertung der Püttlinger Erholungsstruktur, betonte aber gemeinsam mit dem Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, dass über die Förderung der Arbeitsverhältnisse hinaus auch die individuellen Probleme der Beschäftigten einer besonderen Flankierung bedürfen. Den Betroffenen, die vielfältigen Beschäftigungsbegleitenden Angebote wie etwa Sucht- und Schuldnerberatung nahezubringen, dafür eignen sich Beschäftigungsträger wie die ESH mit ihrem sozialpädagogischen Personal am Besten.

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Bis Ende 2018 läuft das Programm, für das der Bund für insgesamt 20.000 Plätze 750 Mio. € bereitgestellt hat, erläuterte Jürgen Haßdenteufel. Der Regionalverband Saarbrücken unterstützt jeden Arbeitsplatz mit monatlich 150,00 €, die auch in Sozialkaufhäusern, in Kultureinrichtungen und als Busbegleiter eingerichtet wurden, bestätigte Peter Gillo.

Bürgermeister Martin Speicher freute sich, dass die ESH Püttlingen in der gemeinsamen, von der Stadt Püttlingen seit Jahren unterstützten Beschäftigungsgesellschaft eine so große Anzahl von Personen beschäftigt und auch Maßnahmen über Püttlingen hinaus, z.B. im Sulzbachtal, betreut.

Alle waren sich einig, dass das vom Bund für das Projekt zur Verfügung gestellte Geld gut angelegt ist – kommt es doch Langzeitarbeitslosen und der sozialen und kulturellen Infrastruktur der Kommunen zugute.